Im Jahr 2025 gab es am BER zu mehr als 70 Prozent Westbetrieb. Schwerpunkte des Flugbetriebs lagen bei den Starts auf den Routen über Dahlewitz und Mahlow. Auf die Flugroute D24L entfielen 22 Prozent, auf die Flugroute D24R 14 Prozent aller Flugbewegungen des Jahres 2025. Bei den Landungen lagen die Schwerpunkte auf den Flugrouten A24L mit 20 Prozent und A24R mit 16 Prozent.
Im laufenden Flughafenbetrieb sind Abweichungen von den Flugrouten keine Seltenheit. Diese ergeben sich durch Anfragen der Piloten beim Tower. Die Fluglotsen entscheiden dort im individuellen Fall über die Freigabe. Grundsätzlich gilt hier, dass Fluglotsen bei abfliegenden Flugzeugen die Erlaubnis zum Verlassen der Flugroute erteilen dürfen, wenn die Flugzeuge eine Höhe von 1.500 Metern (bei üblichen Strahltriebwerken) bzw. 900 Metern (bei Propellerflugzeugen) erreicht haben. Den Piloten ermöglicht dies einen direkteren Kurs zum Zielflughafen. Auf diese Weise werden die Flugweglängen verkürzt und CO2-Emissionen vermieden.
Bei Westbetrieb: Die meisten Flugbewegungen in Richtung Westen gab es am Donnerstag, den 5. Juni, als 673 Flugzeuge in diese Richtung starteten und landeten. Anhand der Abbildung ist erkennbar wie sich die allermeisten Flugzeuge bei den Starts der Nordbahn über Ludwigsfelde auffächerten und Kurs auf die Destinationen nahmen. Die Starts von der Südbahn zeigen über Dahlewitz aufgrund der leichten Abknickung in Richtung Süden etwas breitere Radarspuren. Südlich von Ludwigsfelde fächern sich die Flüge sehr deutlich auf. Die Flugspuren der allermeisten Landungen verlaufen in Richtung Nordbahn und Südbahn etwa auf Höhe von Erkner schnurgerade.
Bei Ostwind: In Richtung Osten flogen die meisten Flugzeuge am Freitag, den 26. September, als es 657 Starts und Landungen in diese Richtung gab. Bei den Starts sind die Routen über den Müggelsee und Erkner, aber auch die Hoffmannkurve im Süden sehr gut erkennbar. Bei den Landungen reihte sich beinahe jedes Flugzeug wie üblich auf Höhe von Ludwigsfelde in den Landeanflug ein.