Es ist wieder so weit: Vom 10. bis 14. Juni findet die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse statt. Während zehntausende Gäste an fünf Tagen die Flugvorführungen verfolgen, wird hinter den Kulissen der Lärm jedes einzelnen Fluges gemessen. Die behördlichen Vorgaben zum Lärmschutz sind zum Schutz der Menschen auf der ILA und rund um den BER klar definiert: Unter anderem dürfen die Flugvorführungen maximal 111 Dezibel laut sein und am jeweiligen Immissionsort an jedem Veranstaltungstag höchstens 19-mal einen Pegel von 94 Dezibel überschreiten.
Zur Überwachung des Fluglärms führt die Flughafengesellschaft Fluglärmmessungen in der Umgebung der Südbahn durch und beginnt damit aufgrund der Abnahmeflüge bereits am Montag, den 8. Juni. Für die Messungen wird das vorhandene Netz an stationären Messstellen genutzt. Zusätzlich sind die zwei mobilen Messstellen im Einsatz und messen Fluglärm in Groß Kienitz und Rangsdorf. Eine weitere mobile Messstelle kann bei Bedarf an einem weiteren Standort positioniert werden. Alle Messstellen sind mit hochsensiblen Mikrofonen und modernster Elektronik ausgestattet und übertragen die Messungen in quasi Echtzeit.
Die Flughafengesellschaft wird während der ILA einen täglichen Fluglärmbericht veröffentlichen:
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